Graffitiprojekt „Schwimmbad Schwarzach“: Die grauen Mauern gehören ab sofort der Vergangenheit an

Die Schülerinnen der zweiten Jahrgänge des Elisabethinums gestalteten gemeinsam mit Graffiti-Künstlerin Tamara SOMA Volgger den Eingangsbereich zum Schwarzacher Schwimmbad.

Die Mauern links und rechts neben dem Eingang ins Freibad Schwarzach waren lange Zeit grau und langweilig. Jetzt präsentiert sich dank des Einsatzes von Schülerinnen der HLW Elisabethinum der Eingangsbereich als farbenfroher Blickfang. Unter dem Motto „Sonne, Sommer, Wasser, Plantschen“ entstanden großflächige Graffiti-Kunstwerke. Sommerliche Motive wie Wellen, Palmen und Badende sorgen bereits beim Betreten des Freibades für gute Laune und machen Lust auf einen Tag im Wasser.

Bereits im März arbeitete die renommierte Graffitikünstlerin Tamara SOMA Volgger gemeinsam mit den Schülerinnen der zweiten Jahrgänge des Elisabethinums an einem kreativen Konzept. Dabei brachten die Jugendlichen ihre eigenen Ideen ein, fertigten Skizzen an und erlernten das notwendige Know-how im Umgang mit Spraydosen und Graffititechniken.

An mehreren Tagen Ende April sowie Anfang Mai wurden die Entwürfe schließlich Schritt für Schritt in die Realität umgesetzt. Die Gemeinde Schwarzach im Pongau mit Bürgermeister Andreas Haitzer unterstützte das Projekt nicht nur finanziell: Auch der Bauhof leistete wertvolle Vorarbeit, grundierte die Mauern fachgerecht und stand während der gesamten Umsetzung unterstützend zur Seite.

Das Ergebnis lässt sich sehen und ist nicht nur ein echter Blickfang am Ortsanfang, sondern auch ein sichtbares und dauerhaft gesetztes Zeichen für Kreativität, gemeinsames Schaffen und Engagement.

Das Elisabethinum bedankt sich auch beim OEAD und dem Land Salzburg für die weitere finanzielle Unterstützung.

 

Viele weitere Bilder und Impressionen: Fotoalben Schuljahr 2025/26

 

Exkursion in die Nationalparkwelten Hohe Tauern

Am 05.05. machten sich die Klassen 3 AHL und 3CHL auf den Weg zu den Nationalparkwelten Hohe Tauern in Mittersill. Bereits die Anreise mit der Pinzgauer Lokalbahn war ein Erlebnis: Die Fahrt durch das Salzachtal bot eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegende Bergwelt und stimmte die Schülerinnen perfekt auf den Besuch in die Nationalparkwelten ein.

Im modernen Besucherzentrum wurden die Gruppen von erfahrenen Nationalpark-Rangern begrüßt, die die Führung übernahmen. Mit ihrem Fachwissen und vielen anschaulichen Erklärungen konnten sie den Schülerinnen die vielfältigen Lebensräume des größten Nationalparks Österreichs näher bringen.

Besonders faszinierend konnte die Entstehung der Alpen im 3D Erlebniskino dargestellt werden. In diesem alpinen Raum entwickelte sich eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Auch das 360° Panoramakino bot dazu atemberaubend Einblicke aus unterschiedlichen Perspektiven.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Gletschern der Region, hauptsächlich der Pasterze. Die Schülerinnen lernten, wie Gletscher die Landschaft formen und warum sie als „Wasserspeicher der Alpen“ eine zentrale Rolle spielen. Die Auswirkungen des Klimawandels wurden anhand eindrucksvoller Modelle und Erklärungen der Ranger besonders greifbar.

Die Exkursion ermöglichte ein tieferes Verständnis für die  Bedeutung der Natur des Hochgebirges sowie für den Schutz dieses einzigartigen Lebensraumes.

 

 

Tag der Nachhaltigkeit in Salzburg

Ein Schultag der anderen Art, der kulinarischen Genuss, ernste gesellschaftliche Verantwortung und kreativen Teamgeist verband: Die Schülerinnen und Schüler der dritten Fachschule des Elisabethinums St. Johann im Pongau tauschten vergangene Woche das Klassenzimmer gegen die Salzburger Altstadt und den Campus der Pädagogischen Hochschule (PH). Auf dem Programm stand ein intensiver Projekttag zum Thema Nachhaltigkeit, der nicht nur den Verstand, sondern auch das Auge schärfte.

Buntes Treiben und geschärfte Sinne: Die Farben-Challenge auf der Schranne

Der Tag begann stimmungsvoll auf der Schranne, einem der traditionsreichsten Wochenmärkte Österreichs. Vor der Kulisse der Andräkirche wartete eine besondere kreative Aufgabe auf die Jugendlichen: die Farben-Challenge.
Die Klasse wurde in Teams aufgeteilt, und jedes Team bekam eine spezifische Farbkategorie zugewiesen. Die Aufgabe: „Fotografiert alles auf dem Markt, was zu eurer Farbe passt!“
Mit gezückten Smartphones streiften die Gruppen durch die Gassen, suchten nach dem perfekten Rot einer Tomate oder dem leuchtenden Gelb einer Zitrone. Diese Übung schärfte den Blick für die Vielfalt und Frische der regionalen Produkte und sorgte für viel Spaß und Teamdynamik.

Kreative Ergebnisse: Die Farb-Collagen

Zurück in der Schule wurden die gesammelten Bildeindrücke zu beeindruckenden Collagen verarbeitet. Wie kreativ die Schülerinnen und Schüler dabei vorgingen, zeigen die beiden angefügten Beispiele:

  • Die gelbe Collage: Ein strahlendes Arrangement aus reifen Bananen, Paprika, Blumen und sonnigen Marktimpressionen.
  • Die rote Collage: Eine kraftvolle Komposition aus knackigen Äpfeln, Beeren, Radieschen und feurigen Details.

Mystery-Aufgabe „Gewissensbiss“: Auf der Jagd nach der verlorenen Mahlzeit

Nach der visuellen Entdeckungstour auf dem Markt wartete an der Pädagogischen Hochschule Salzburg eine inhaltliche Herausforderung auf die Jugendlichen. Unter dem Projekttitel „Gewissensbiss“, initiiert von der Tafel Österreich, mussten die Schülerinnen und Schüler eine „Mystery Aufgabe“ lösen.

Dabei schlüpften sie in die Rolle von Detektiven, um den Ursachen und Folgen der Lebensmittelverschwendung auf die Spur zu kommen. Wie viel landet im Müll? Warum werfen wir genießbare Dinge weg? Und was bedeutet das für unser Klima? Die Jugendlichen lernten dabei nicht nur Fakten, sondern auch die wertvolle Arbeit der Tafeln kennen, die genießbare Lebensmittel vor dem Müll retten und an Bedürftige verteilen.

„Die Kombination aus der bunten Vielfalt am Morgen und dem ernsten Thema der Verschwendung danach hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Es ist wichtig, dass wir bewusster mit Lebensmitteln umgehen“, so eine Teilnehmerin sichtlich beeindruckt.

Kabarett mit Tiefgang: HP Arzberger schließt den Kreis

Den humoristischen, aber nicht minder tiefgründigen Abschluss bildete das Ressourcenkabarett von HP Arzberger. Mit einer Mischung aus Witz, Ironie und harten Fakten hielt Arzberger dem Publikum den Spiegel vor.

  • Themen: Unser täglicher ökologischer Fußabdruck, Konsumverhalten und die Frage: „Brauchen wir das wirklich?“
  • Botschaft: Nachhaltigkeit muss nicht Verzicht bedeuten, sondern kann Gewinn an Lebensqualität und Freude sein.
  • Stil: Direkt, mitreißend und voller pointierter Alltagsbeobachtungen.

Das Kabarett schaffte es, die komplexen Themen des Vormittags emotional aufzugreifen und den Schülerinnen und Schülern Motivation für den eigenen Alltag mitzugeben.

Fazit: Bildung, die schmeckt, Spaß macht und nachwirkt

Der Exkursionstag zeigte deutlich, dass die Fachschule Elisabethinum großen Wert auf praxisnahe und ganzheitliche Bildung legt. Die Kombination aus der lebendigen Marktatmosphäre samt kreativer Farben-Challenge, der Detektivarbeit der Tafel Österreich und dem abschließenden Kulturbeitrag machte den Tag der Nachhaltigkeit zu einem vollen Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler kehrten mit vollen Köpfen, kreativen Ergebnissen und einem geschärften Bewusstsein für den Wert unserer Ressourcen zurück nach St. Johann.

 

Fernöstliche Kunst trifft Pongauer Frühling: Sushi-Spektakel am Elisabethinum

Wenn traditionelles japanisches Handwerk auf heimische Wildkräuter und regionale Schmankerl trifft, dann ist am St. Johanner Elisabethinum „Sushi-Zeit“. Vergangenen Freitagnachmittag verwandelte sich die Lehrküche der HLW in eine kreative Manufaktur, in der 13 Schülerinnen der 5C gemeinsam mit acht Lehrpersonen kulinarisches Neuland betraten.

Farbe, Kohle und kreative Füllungen

Unter dem Motto „Sushi einmal anders“ entstanden Kreationen, die nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch beeindruckten. Anstatt sich nur auf klassischen Fisch zu beschränken, experimentierten die Teilnehmerinnen mit natürlichen Farbstoffen: Rote Rübe verlieh dem Reis eine leuchtende rosa Farbe, während Aktivkohle für einen dramatischen, modernen Look auf den Tellern sorgte.

Regionalität gerollt, nicht nur geholt

Besonders stolz war man auf die regionale Interpretation der Füllungen. Die Schülerinnen bewiesen, dass Sushi auch „österreichisch“ kann:

  • Frühlingsboten: Frischer Bärlauch verlieh den Rollen eine würzige Note.
  • Deftige Fusion: Sogar herzhaftes Pulled Pork fand seinen Weg in das Algenblatt.
  • Blumige Akzente: Als Highlight wurden frisch gepflückte, essbare Blüten wie Gänseblümchen und Schlüsselblumen verarbeitet, was die Sushi-Stücke in kleine, saisonale Kunstwerke verwandelte.

Ein Nachmittag im Zeichen der Gemeinschaft

Trotz der hohen Konzentration, die das feine Rollen der Reishäppchen erfordert, kam der Spaß nicht zu kurz. „Es war ein überaus erfolgreicher Nachmittag, an dem viel gelacht wurde“, hieß es aus der Lehrküche. Das gemeinsame Arbeiten zwischen Schülerinnen und Lehrkräften abseits des regulären Stundenplans stärkte den Teamgeist und zeigte einmal mehr, wie lebendig und modern die Ausbildung am Elisabethinum gestaltet wird.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Diese bunten Eigenkreationen stehen jedem Profi-Sushi in nichts nach – und schmecken mit einer Prise Heimat sogar noch ein Stück besser.

 

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